9. Keiler-Bike Marathon Wombach 2005

58 Kilometer mit Andreas Dreher und Michael Roth

86 Kilometer mit Klaus Roth

 

Veranstaltungsart

MTB-Marathon

Distanz

86 km / 1800 HM

Startzeit

8:30 Uhr

Wetter

Trocken, heiss

Temperatur

27 °C

Startnummer

247

Platzierung [AK]

32

Platzierung [ges]

40.

Teilnehmer [ges]

190

Zeit

04:16:45

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht von Michael Roth:

Meine Geschichte vom Keiler-Bike Marathon ist schnell erzählt:

Voll motiviert mit neuem Bike stand ich zum ersten Mal in Wombach am Start. Sogar auf das Altstadtfest in Wertheim hatte ich verzichtet um in Wombach in die Pedalen zu treten. Weit vorne ging ich diesmal ins Rennen um mich gleich selbst unter Druck zu setzen. Alles lief gut, doch bei Kilometer 7 riss mir ohne vorherige Anzeichen die Kette. Trotz der Hilfe eines Bikekollegen war die Kette nicht zu reparieren und ich musste das Rennen frühzeitig aufgeben.

Enttäuscht wartet ich im Ziel auf das Eintreffen von Andi, der das Rennen mit einem guten Platz im Mittelfeld beendete. Klaus wurde nach seinem ausgezeichnetet 33. Platz auf der 86 Kilometer Strecke mit einer kräftigen Bierdusche überrascht.

                           

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Bericht von Klaus Roth:

Mit 3 Startern sollte das Team Backdrifter beim Keiler Bike 2005 am Start sein. Andy und Michael auf der 60km Strecke und ich nahm die 86km Strecke unter die Reifen.

Bis zum Start meines Rennens war Andy noch nicht da, mit einer Autopanne hing er ein paar Kilometer vom Startort entfernt auf der Autobahn fest.

Pünktlich um 8.30 Uhr dann der Start, alles lief gut, wenngleich ich nicht hoch motiviert war. Irgendwas hatte mich mitgenommen, vielleicht war es das 12h Stunden Rennen 3 Wochen zuvor.

Das Wetter war wieder super und die Temperaturen stiegen während des Rennens rasch an. Die Waldabschnitte hielten die Hitze ab und nur an den steilen Anstiegen, an denen der Fahrtwind fehlte, wurde es unerträglich.

In einem Pulk von 5 Mann bewältigten wir die ersten 15-20 km, die flachen Pfeile auf der Strecke waren teils schwer zu erkennen, so geschah es, das ich an erster Stelle des Pulks auf einer schnellen Abfahrt in einen falschen Waldweg einbog. Die Konkurrenz am Schaltwerk folgte und wir standen in der Pampe, böse Kommentare folgten. Keine 2 km später passierte dem Schimpfer das gleiche Missgeschick….

Das Rennen über 2 Runden hatte alles zu bieten, was sich ein Mountainbiker bei trockener Witterung wünschen konnte, rasante Abschnitte wechselten sich mit deftigen Abschnitten und harten Trails ab.

Beim Durchfahren von Start und Ziel in die 2. Runde sah ich Thomas und Michael…Michael ?!?! Was macht der da, er schien unverletzt, was ist passiert bei der Premiere auf seinem neuen Rad ?

Ich machte mir Gedanken über die Ereignisse und versank in meinen Gedanken.

Immer wieder musste ich mich motivieren um an der Konkurrenz dran zu bleiben und neue Angriffe zu starten.

Im letzten Drittel dann der Kontakt mit den 60 km Fahrern, jetzt setzte auch der Kampfwille wieder voll ein. In voller Fahrt verheizten wir dass Mittelfeld der 60 km Starter. Kurz vor Ende dann Motorengeräusche von Hinten, das Führungsfeld der 60 km Fahrer machten sich auf uns einzuholen. An der gleichen Stelle wie bereits im Jahr zuvor überholte mich der Führend und ich hatte ungefähr 5 Min Zeit seinen Fahrstil zu studieren und zu sehen, wie ein Sieger mit dem Rad durch den Wald hämmerte.

Die letzten Kilometer waren gut zu fahren, nach einer knackigen Trailabfahrt eine lange sehr schnelle Schotterabfahrt in Richtung Ziel. Ich legte auf den letzten abgesteckten Metern ins Ziel nochmal etwas zu.

Thomas, Michael und Thorsten empfingen mich mit einer Hefebierdusche im Ziel.

Es war geschafft und der Super Verpflegungsstand im Ziel entschädigte für die Strapazen auf der Strecke.

Ein Blick auf die Ergebnisse war ernüchternd 4:16, das waren 5 Min langsamer als im Jahr zuvor und 2 Min langsamer als im Jahre 2003. Irgendwas an meinem Trainingsplan muss ich wohl ändern….??!

Andy kam auf der 60 km Strecke nach 3:36 Stunden ins Ziel und belegt damit einen guten 325. Gesamtplatz von 603 Startern und wurde 23. in seiner Altersklasse.

Michael konnte bereits nach 7 km zurück zum Ziel, dem Pechvogel riss die Kette nach wenigen Minuten, dass bedeutete das Aus für Ihn.