10. Külsheimer Radtouristik 2005
Rennrad
29. Mai 2005
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Veranstaltungsart |
RTF Tour |
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Distanz |
126 km |
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Startzeit |
7.00 bis 8.00 Uhr |
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Wetter |
Sonnig, heiss |
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Temperatur |
28 °C |
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Startnummer |
17 |
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Zeit [gesamt] |
~4:15:00 |
Kurzbeschreibung:
Um bei meinem Heimaufenthalt die sportliche Seite meines Lebens nicht zu vernachlässigen, plante ich den Start bei der 10. Külsheimer Radtouristik am Sonntag den 29. Mai mit ein. Würde ich den frühesten Startzeitpunkt um 7.00 Uhr erwischen, so könnte ich zum Mittagessen wieder zuhause sein, so sah es meine Planung voraus.
Wie die Tage zuvor sollte sich das Wetter von seiner besten Seite zeigen und mit sommerlichen Temperaturen aufwarten.
Tatsächlich waren bereits um kurz nach 6.00 Uhr weder Armlinge noch Beinlinge für die Fahrt zum 12 km entfernten Startpunkt erforderlich. Am Ortseingang von Külsheim sah ich bereits die kleinen roten RTF Schilder und ich wog mich in einer trügerischen Sicherheit. Innerorts kamen mir bereits einzelne Fahrer entgegen und ich fuhr direkt zum Startpunkt, wo ich mir letzte Informationen und die Startnummer abholte. Pünktlich um 7.00 Uhr machte ich mich auf, den bereits gesichteten Wegweisern zu folgen.
Es
sollte nach Ussigheim gehen, laut Roadbook 2 km. Ich fuhr nach Beschilderung in
entgegengesetzter Richtung aus dem Ort hinaus, der Weg wurde schlechter, die
Zweifel größer, das es doch noch einen Abzweig gäbe der nach Ussigheim führen
könnte. Ich drehte um und sah eine Frau auf dem Rad, der ich kurz mein Problem
schilderte, unbeirrt fuhr sie nun ebenfalls entgegengesetzt auf der Hauptstrasse
aus dem Ort. Später drehte sie um und ich wartete auf den nächsten Fahrer, der
ebenfalls sehr enttäuscht war und seinem Unmut freien Lauf lies. Er trat
kurzerhand die Heimreise an und ich entschied mich zum Startpunkt
zurückzukehren, es war bereits mehr als 45 min vergangen und auf meiner Uhr
hatte ich schon gut 35 km zurückgelegt. In Külsheim kam mir dann ein Ordern auf
dem K-Rad entgegen und erklärte mir, ich müsse den grünen Schildern folgen.
Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch machte ich mich dann mit einer Stunde Verspätung auf die Strecke. Bereits die ersten paar Kilometer ins Taubertal nach Gamburg, Niklashausen und dann hinauf nach Wenkheim ließen der Charakter der Route erahnen. Viele kleine Strassen mit wenig Verkehr, dennoch galt es einige ordentliche Steigungen zu bewältigen. Die Temperaturen waren bis 10-11 Uhr erträglich, danach wurde es richtig heiß, wobei der Fahrtwind die Hitze erträglich machte.
Die Strecke führte weiter über Eisingen und Würzburg, zwischen Güntersleben und Gramschatz fuhren wir 9 km durch ein wunderschönes Tal mit Wald, Wiese und einem kleinen Bach.
In Gramschatz selbst mussten wir durch einen Fronleichnamsgottesdienst fahren. Umliegende Strassen waren mit Blüten bestreut, wirklich schön.
Die Strecke führte weiter über Leinach und Uettingen wo es noch einige Anhöhen zu bewältigen galt. Die Gruppe junger Fahrer, die ich etwas voreilig in Hettstadt überholt hatte, konnte ich gut hinter mir lassen.
Nach Urphar ging es über die vorletzte Bergetappe nach Reichholzheim und wieder zurück ins Taubertal wo es galt die letzten Reserven für die elend lange Auffahrt von Bronnbach nach Külsheim zu mobilisieren.

So traf ich gegen 12.00 Uhr im Zielbereich ein und wartete auf meine Familie die mich dort in Empfang nehmen sollte. Wenige später trafen wir uns da und nachdem wir etwas getrunken hatten, traten wir den Heimweg nach Sachsenhausen an.
Die Strecke war absolut super, leider werde ich sie trotz Karte kaum wieder finden. Die Beschilderung, sieht man von den Anfangsschwierigkeiten ab war absolut ausreichend.
Ich versuche jedenfalls das nächste Jahr wieder mitzufahren und hoffe bis dahin auch ein paar Leute mobilisieren zu können.
Vielleicht sind die Kontrollkarten bis dahin aktualisiert und man muss nicht so viele Fragezeichen über den Köpfen der Teilnehmer sehen, die sich alle Fragen ob da jetzt jemand mit dem Stempel stand oder nicht…