3. Leverkusen Triathlon 2005

 

28. August 2005

 

Veranstaltungsart

MTB-Marathon

Distanz

1000m / 42 km / 10 km

Startzeit

11:00 Uhr

Wetter

Trocken, warm

Temperatur

26 °C

Startnummer

163

Platzierung [AK]

16

Platzierung [ges]

37.

Teilnehmer [ges]

128

Zeit

2:23:45

 

Kurzbeschreibung

Nach 2 Volkstriathlon im Vorjahr wuchs mit jeder Trainingseinheit der Wunsch die olympische Distanz in Angriff zu nehmen.

Immer wieder besuchte morgens vor der Arbeit das Freibad, wo ich meine Bahnen zog. Langsam bekam ich Routine, die Zeiten wurden stabiler und selbst 1500m am Stück stellten keine Schwierigkeit mehr dar.

Erst spät fing ich wieder an zu Laufen, seitdem ich intensiv Rad fahre habe ich die Lust daran etwas verloren. Doch mit den Laufeinheiten wuchs auch wieder die Lust am Laufen und nach ein paar Einheiten lief es eigentlich auch schon ganz gut.

Nachdem ich das Internet nach Veranstaltungen durchsuchte stolperte ich zum wiederholten Male über das Event im Leverkusener Sportpark.

Erst einige Wochen nach der Anmeldung sah ich dann, dass auch hochkarätige Sportler wie Nicole und Lothar Leder mit von der Partie waren. Die Zweifel wuchsen als ich in der Einteilung der Startgruppen Lothar Leder bei mir in der Gruppe wieder fand.

Die letzten 3 Tage vor dem Rennen ruhte ich mich aus, lediglich 2 Schwimmbadbesuche sollten meine Schwimmperformance noch verbessern.

Gut gerüstet startete ich mit meiner Freundin am frühen Sonntag bei bestem Wetter in das 40km entfernte Leverkusen. Die Organisation war gut und wir fanden uns im Freibad Auermühle, dem Ort des Geschehens gut zurecht. Die gut 2,5 h bis zum Start verflogen schnell und die Nervosität stieg beim Zuschauen der einzelnen Startgruppen beim Schwimmen.

Um 11.00 Uhr dann die Wettkampfbesprechung und jeder hatte die Gelegenheit seine Gegner nochmals von oben bis unten zu mustern.

Kurz nachdem wir unsere farbigen Badekappen übergezogen hatten, ging es los. Die ersten 150m lief alles glatt, dann kam ich aus dem Rhythmus und kämpfte gut 2 Bahnen mit mir und meinem Schwimmstil, erst ab der 5. Bahn lief es wieder wie am Schnürchen und ich zog meine Bahnen.

Der Großteil der Schwimmer war schon aus dem Wasser als ich nach 20 min aus dem Becken krabbelte. Die 250 m zur Wechselzone waren mit weichen Matten ausgelegt und waren gut zu laufen. Das Umziehen war etwas beschwerlich, da ich weder mein Trikot noch meine Socken gut überziehen konnte. Nach 4 Minuten war ich endlich soweit und konnte mit dem Rad auf die Strecke, 2 Runden a 21 km waren zu fahren.

Die ersten 9 km ging es fast stetig bergauf, dennoch lag mir die Strecke gut und ich hatte keine Probleme. Nach der Hälfte der Runde durch das Bergische Land ging es durch eine kleine Ortschaft ehe es über 2 Serpentinen hinab ins Tal ging.

Dort ging es auf eine viel befahrene Strasse und wir mussten uns in den fließenden Verkehr einordnen, was nicht immer gut gelang. Nach 36 min war bereits die erste Runde geschafft und mit vollem Schwung ging es in die zweite Runde, wo schon etliche Frauen der vorherigen Startgruppe zu überrunden waren. Auch diese Runde klappte ganz gut wobei ich im letzten Drittel versuchte viel zu trinken und mich etwas von den gut 500 HM der profilierten Radstrecke zu erholen. Die Wechselzone war schnell erreicht, wieder eine 36 min – Runde.

Schnell zog ich mir die Laufschuhe an, feuerte Helm und Trikot Oberteil auf die Wiese und ab zu Laufstrecke. Die ersten Meter waren etwas ungewohnt und beschwerlich, zudem mussten wir noch eine Treppe hinauf und ein steileres Stück hinab. Danach wartete ich auf die erste Kilometerangabe und sie kam, wenn auch spät…dennoch deutlich unter 5 min. Die Strecke war schön, verlief zu gut 50% über Waldwege, geschützt durch die Bäume. Kilometer 2 und 3 ergaben wieder eine 4:35 min und darüber war ich ganz froh. Erst kurz vor Ende der ersten Runde wurde es beschwerlich, die Zeiten blieben dennoch konstant.

Dann hinab ins Gelände am Freibad, vorbei an den vielen Menschen und in die zweite Runde. Jessica lächelte mir zu als ich an ihr vorbei huschte. 

Die 2. Runde wurde härter, verlief dennoch gut. Bei Kilometer 7 kam dann die Brücke, der Anstieg schien endlos und kostete viel Kraft. Die vielen Überholvorgänge motivierten mich weitere und ich konnte auf den letzten 2km noch etwas zulegen.

Dann wieder hinab ins Freibad, ein Stück über die Wiese und noch 2 Kurven und da lag das Ziel vor mir.

Mit der Siegesfaust ging es hindurch, in einer Zeit von unter 2:30 h lief es weit besser als ich vermutete.

Glücklich und zufrieden fand ich meine Freundin in der Menge und nahm danach erst mal ein paar Happen Wettkampfverpflegung zu mir.

Nach einer Dusche warteten wir bei bestem Wetter auf die Siegerehrung, wo der Südafrikaner de Villiers mit einem Vorsprung von 16 s vor Lothar Leder mit einer Zeit von 1:51 h den Sieg holte. Bei den Frauen entschied Nicole Leder mit einer Zeit von 2:11 h den Wettkampf für sich.

Tolle Veranstaltung bei meiner Premiere über die Olympische Distanz.

 

Ich bin wieder dabei !