14. Cross Country Bochum-Herne 2005

Mountainbike

23. Oktober 2005

 

Veranstaltungsart

Cross Country

Distanz

5x 4 km

Startzeit

13:55 Uhr

Wetter

Regnerisch

Temperatur

14 °C

Startnummer

199

Platzierung [AK]

---

Platzierung [ges]

6.

Teilnehmer [ges]

62

Zeit

49:20

               

Kurzbeschreibung

Mittlerweile neigt sich die Wettkampf-Saison dem Ende und die Kräfte schwinden langsam. Dafür werden die Pausen zwischen den Wettkämpfen länger und umso mehr freute ich mich auf das fast schon familiäre Cross Country Rennen in Bochum-Herne.

Bereits im 8. Jahr geht es auf einer typischen CC-Strecke durch den Revierpark Gysenberg.

Nach fast 2 Wochen Superwetter hatte es wieder pünktlich angefangen zu regnen und wieder mal sollte es eine Schlammschlacht werden.

Etwa 45 min vor dem Start des Rennen 8 (entsprechende Altersklassenunterteilung) macht ich mich daran die Strecke abzufahren. Im Vergleich zu Teilnahme vor 2 Jahren war die Strecke unverändert, 5 Runden mit knappe 70 HM verteilt auf 4 km, winklig und schnell mit ein paar deftigen Schlüsselstellen.

Bereits nach der Einfahrrunde sah ich aus wie ein Ferkel, Schaltwerk und Umwerfer komplett mit Dreck bedeckt. Wo sollte das Enden ?

Ich ließ ich mein Rad noch mal abdampfen und stellte mich in die 2. Reihe des Starterfeldes. Das Starterfeld war mit 65 Bikern gut besetzt.

 

Es ging los und ich konnte mich etwa an Position 10 einreihen. Zuerst ca. 200 m leicht bergauf bis zur Tragepassage, dort muss das Rad über drei weit auseinander liegende Stufen gehoben werden, anschließend ging es noch weiter eine Treppe hinauf, das Rad konnte hier rechts mitlaufen.

Bereits beim Anbremsen hörte ich wie ein paar Kontrahenten hinter uns stürzten, unbeirrt hatte ich meinen Vordermann im Visier und eilte die Treppe hinauf. Oben angelangt ging es weitere 50 m steil den Berg hinauf, dann 2 rutschige 90° Kurven, worauf eine schnelle Schotterabfahrt mit 45 km/h folgte. Am Ende maximale Verzögerung und rechts um die 90° Kurve. Plötzlich fing es wie aus Kübeln an zu schütten. Wir flogen weiter über den Rundkurs der an einigen Stellen sehr rutschig wurde. In einer 90° rechts dann ein unsicheres Bremsen meiner 2 Vordermänner und schon war ich vorbei. Von da an drückte der Überholte permanent von hinten, sicherheitshalber ließ ich ihn wieder vorbei.

Etwa 500m vor dem Ende der Runde ging es einen kleinen Abhang hinunter und mit viel Schwung durch ein ca. 100m langes brutal aufgeweichtes Matschfeld. Trotz des Regens säumten ca. 80 Zuschauer diesen Abschnitt und hatten riesig Spaß als sich einer nach dem anderen dort hineinlegte. Hier war die Linie entscheidend und ich kam gut durch. Bis zum Rundenende und dem Anstieg zur Treppe war es dann auf den Asphaltplatten extrem schmierig, wie Glatteis.

Die insgesamt 5 Runden liefen gut und ich konnte mein Tempo halten. Meinen Vordermann kassierte ich dann wohl überlegt in der 2. Runde kurz vor dem Matschloch, da ich wesentlich schneller dort hindurch kam. So konnte ich einen Vorsprung herausfahren und ihn sogar bis zum Ende des Rennens auf fast 1 Minute ausbauen.

 

Mit viel Glück und etwas Können lief das Rennen für mich ohne Sturz ab, wenngleich auch nur um Haaresbreite.

                        

Umso glücklicher war ich im Ziel, das Rennen hatte ich letztendlich auf Position 6 beendet,  darüber war ich sehr glücklich.

Wir gratulierten uns gegenseitig im Ziel und warteten mit einem breiten Grinsen auf die Fahrraddusche.

 

So hatte es um ersten Mal in dieser Saison für eine Ehrung und etwas Preisgeld gereicht.