Bike-Marathon Willingen

 

Bike Festival Willingen 2004

Mountainbike

 

13. Juni 2004

 

 

Veranstaltungsart

MTB-Marathon

Distanz

99 km

Startzeit

08:00 Uhr

Wetter

Bewölkt, Nieselregen

Temperatur

11-14 °C

Startnummer

1012

Platzierung [AK]

.

Platzierung [ges]

.

Teilnehmer [ges]

2711

Zeit

 

 

 

Rennbericht

 

Das große Bike Festival in Willingen / Hochsauerland stellt für mich eine Premiere im diesjährigen Eventkalender dar.

Das Festival ist sehr groß angelegt und bietet sowohl für XC, Freeride und den Marathonfahrer etwas an. Da mir die Strecke mit 53 km zu kurz vorkam habe ich mich direkt für die 99 km angemeldet.

Die Fahrt nach Willingen war aufreibend, um 3.20 Uhr ging der Wecker und die Strecke über Essen und Dortmund war nicht einfach zu fahren.

Pünktlich bin ich in Willingen angekommen, der Regen setzte dann auch gleich ein und versetzte den Parkplatz in einen Matschplatz. Dass das nur ein kleiner Vorgeschmack sein sollte wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Eine halbe Stunde nach dem ersten Startblock gingen wir auf die Strecke, glücklicherweise war ich bereits unter den ersten 20 und konnte mich dem Gedränge entziehen.

 

Mit hohem Tempo ging es die ersten 2-3 km hinter einem Pacecar durch Willingen und wir sahen schon aus wie die Schweine. Die 53 km, die es in der ersten Schleife bis zum Start / Ziel zurückzulegen galt waren technisch nicht allzu schwierig, wobei es uns durch den aufgeweichten Boden nicht leicht gemacht wurde. Zu allem Übel ging ich ein paar hundert Meter vor dem Ende der ersten Schleife dann zu Boden, beim Anbremsen einer Kurve ging mir einfach das Rad weg und ich knallt mit voller Wucht auf den Asphalt. Die zweite, etwas kürzere Schleife verlangte stellenweise schon viel Härte von den Fahrern ab, Wasserpfützen bis zum Tretlager, lange Fahrten über Wiese (oder wie man das nennt, wenn bereits 500 MTB´s dort gewühlt haben), Matschdurchfahrten und extrem rutschige Wurzeln, dazu ein Profil dass durch den Dreck seinen Grip gänzlich verloren hatte.

 

Zur Abwechslung gab es aber immer wieder schnelle Abfahrten und Aufstiege auf Forst- und Waldwegen.

Die Fahrer konnte man zu keinem Zeitpunkt mehr identifizieren, einheitsbraun, lediglich durch die Größe des Piloten und die Form des Rahmens konnte man noch eine Zuordnung finden.

 

Die Verpflegung auf der Strecke war sehr gut, es gab Bananen, Äpfel, Riegel und isotonisches Getränk. Glücklicherweise gab es auch an einigen Stellen Helfer mit Gieskannen und Wasserflaschen, die damit Kette und Schaltwerk vom Schlamm befreiten.

 

Grundsätzlich war es eine schöne Veranstaltung, die mir noch wesentlich besser bei schönem Wetter gefallen hätte.

 

Anbei ein Bild welches das Ergebnis der Schlammschlacht zeigt,

das Auto habe ich lieber mal nicht fotografiert…