Rhön-Radmarathon
15. Rhön-Radmarathon
Rennrad
30. Mai 2004
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Veranstaltungsart |
Rennrad |
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Distanz |
210 km / 3.500 HM |
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Startzeit |
7:30 Uhr |
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Wetter |
Sonnig |
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Temperatur |
18 °C |
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Startnummer |
3683 |
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Platzierung [AK] |
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Platzierung [ges] |
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Teilnehmer [ges] |
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Zeit |
07:54:37 |
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Anfahrt [km] |
370 km |
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Anfahrt [h] |
4:00 h |
Rennbericht
Eigentlich war die Anmeldung zum Rhön-Radmarathon ja nur ein Nebenprodukt. Denn genau an diesem Wochenende war ich zu einer Familienfeier in der Nähe von Meiningen eingeladen. Und damit sich die lange Anfahrt rechnet habe ich mich schlichtweg für den Super Cup angemeldet.
Dass 210 km mit 3.500 HM keine Spazierfahrt sein wird, war mir bewusst, dementsprechend habe ich mich dem Trinkgelage am Vorabend zur Rundfahrt dezent entzogen.
Das Wetter versprach beste Bedingungen bei der Fahrt durch Hessen, Bayern und Thüringen. Das Zeitfenster für den Start war auf 6.00 – 7.00 Uhr gelegt, aus Versehen bin ich zu spät erschienen und erst 7:30 Uhr auf die Piste gegangen. Problemlos bekam ich meine Wertungs-/ Kontrollkarte und machte mich gut gerüstet auf die Jagd nach den 210ern.
Am ersten Kontrollpunkt (Weyhers) habe ich mir beim Fahren einen Stempel geben lassen und war auch schon wieder weg, während andere bereits nach 20 km das Bedürfnis nach einer Pause hatten. Durch einen Fehler bei der Ausschilderung habe ich eine falsche Route gewählt und bin etwa 8 km Umweg gefahren, da sich die Strecke mit den 150 km weitgehend deckte, brachten mich 2 Ortskundige wieder auf Kurs und etwas näher an das Hauptfeld. Die hervorragenden Strassen mit wenig Verkehr führten im Verlauf auf die Wasserkuppe, die höchste Erhebung mit 950 m. Am Schwedenwall (KP 2) verlor ich die beiden und schlug mich im Weiteren alleine durch. Bis zum KP 3 in Fladungen war es sehr wellig aber gut zu fahren, ein Plausch mit 2 Triathleten verkürzte die Zeit drastisch. Ab Fladungen ging es dann 10km bergauf zum Schwarzen Moor, eine Steigung, die sich endlos zog. Ab 110 km wurden die Beine etwas schwach, dennoch lief es gut und auf der welligen Strecke bis KP 4 kam ich gut voran. Die Landschaft und die Strassen waren sehr schön und bestens zum Rennradfahren geeignet.
KP 4 (Kaltensundheim) wartete mit Nudeln und Gulasch auf die Fahrer der Langdistanz. Nach dem Mahl ging es mit hohem Tempo auf die letzten 60 km. Zwar lagen immer noch einige Hügel vor uns, aber das Gröbste war geschafft. Ab KP 5 habe ich dann ein paar Leute gefunden, die ein ähnliches Tempo fuhren wie ich und so sind wir im 6er Packet kilometerweit mit weit über 40 km/h über die Strasse gefegt. Auf den letzten 10 km gab es dann wohl einen Defekt bei einem Kollegen und das Feld war zerstreut, ich ließ mich nicht beirren und zog die letzten 10 km noch mal ordentlich an, was letztendlich einen Gesamtschnitt von 27 km/h ergab.
In der Zieleinfahrt befanden sich noch etwa 15 Zuschauer, die uns klatschend empfangen haben.
Im Ziel gab es einige Stände und ein großes Festzelt, wo wir bestens versorgt wurden. Nach fast 8 Stunden reiner Fahrtzeit war ich froh im Ziel zu sein, dennoch war es eine tolle Veranstaltung bei bestem Wetter und einer super Verpflegung.
Wie auch in Köln ist mir wieder eine Speiche gerissen, diese mal beim Verladen des Rades ins Auto. Um einen neuen Laufradsatz komme ich wohl nicht rum….
Schließlich will ich 2005 wieder ins Ziel kommen…