20. Nibelungentriathlon Xanten
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Veranstaltungsart |
Triathlon |
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Distanz |
0,5 |
20 |
5 |
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Startzeit |
13:30 Uhr |
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Wetter |
Sonnig |
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Temperatur |
30 Grad |
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Startnummer |
379 |
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Platzierung [AK] |
10. |
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Platzierung [ges] |
56. |
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Teilnehmer [ges] |
428 |
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Zeit gesamt |
1:09:20 |
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Zeit einzeln |
00:11:34 |
00:35:54 |
00:21:51 |
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Anfahrt [km] |
70 km |
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Anfahrt [h] |
~ 1 h |
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Rennbericht von Klaus Roth 05.09.2004
Endlich war es soweit. Nach vielen MTB-Rennkilometern steht endlich mal Abwechslung ins Haus.
Nachdem ich zu spät war für den Mainz-Triathlon habe ich mich kurzerhand in Xanten für die Jedermann -Distanz angemeldet.
Von der olympischen Distanz habe ich glücklicherweise Abstand genommen, dazu fehlt einfach noch die Routine.
Wenngleich die Einzeldistanzen, Schwimmen, Radfahren und Laufen machbar erscheinen.
Nur sind eben Einzelwettkämpfe oder Trainingseinheiten nicht mit einem Wettkampftriathlon zu vergleichen, wie sich rausstellen sollte.
Bei perfektem Wetter kam ich am Freizeitzentrum an und habe erst mal in der einzigen Wechselzone mein Rad positioniert und alle Klamotten so hingelegt, dass ich auch im Rennen alles finde und in richtiger Reihenfolge in die Finger bekommen sollte.
Der Wettkampf war sehr kompakt angelegt, so konnte man alles überblicken, Schwimmer, Läufer, Wechselzone und Ziel.
Die Antwort darauf, wie kalt denn das Wasser sei, lies bereits mein Blut in den Adern gefrieren. Lausige 18 Grad.
Nun gut, selbst wenn ich reingepinkelt hätte, wäre die Temperatur wohl kaum angestiegen. Egal dachte ich und ging 2 min vor dem Start ohne Badekappe und Neo ins Wasser.
Unruhig paddelte ich die letzten Sekunden bis zum Start auf der Stelle.
Während des Schwimmens hatte ich kein Gefühl für die Temperatur, ich glaube es war angenehm, zumindest angenehmer als die fliegenden Arme und strampelnden Beine. Ich kam wohl 100m, danach musste ich meinen Kraulstil aufgeben und habe mich irgendwie die letzten 400m bis ins Ziel gequält.
Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigte 170 Puls. Dabei hatte ich doch eisern trainiert, morgens vor der Arbeit, wenn andere noch schliefen. 2.000m ohne Pause bei strömendem Regen... alles für die Katze ???
Das Schlimme war nur, dass ich nicht mal wusste warum es nicht mehr ging.
Doch nach dem Schwimmen kam meine Stunde. Auf dem Rad machte ich Platz um Platz gut und fuhr eine gute Zeit auf den 2 Runden a 10 km. Die Strecke hatte nur ein ganz leichtes Gefälle und war ansonsten optimal, wenn auch reizlos.
Was ich befürchtet hatte trat ein, klar, ich hatte ja auch keine Lust mehr durch die Gegend zu Laufen...
Die Kilometer zogen sich wie Kaugummi, ab und an auf den ersten 2 km zuckte es auch im Schenkel, wohl ein Effekt meines provisorischen Schwimmstils.
Ab Kilometer 3 ging es dann einigermaßen, ich hatte mich ans Laufen gewöhnt und mich damit abgefunden.
Zwar gab es noch die Möglichkeit 2-3 Plätze beim Laufen zu holen, doch was solls ? Ich gab nicht alles, schließlich bleiben nur wenige Tage Erholung bis zu den nächsten Events und von hinten hatte ich auch nichts mehr zu befürchten. So lief ich winkend durch den Zielkanal und war noch relativ fit und nicht am Ende meiner Kräfte.
Erfreulicher war der Blick in die Ergebnisliste, die mich auf einem 56. Platz in der Gesamtwertung und auf einem 10. Platz in meiner Altersklasse führte. Bei knapp 450 Startern ist das ganz ok.
Bleibt zu erwarten, wie ich eine Woche später in Willich abschneiden werde, dort ist das Schwimmen in einem 50m Schwimmbecken.
Einziger Haken:
Am Tag zuvor findet mein MTB-Saisonhöhepunkt in Daun statt: VULKANBIKE !