Tour 1 Silvan (Spessarttour)
Wertheim-Mühlental-Sylvan-Hafenlohr-Marktheidenfeld-Lengfurt-Homburg-Wertheim
ca. 70 Kilometer, 850 Höhenmeter (Variante ohne Mountainbike möglich)
Unsere Tour beginnt wieder am Spitzen Turm in Wertheim. Wir befahren gemeinsam den Maintalradweg in Richtung Miltenberg.
In Bestenheid überqueren wir auf einer alten Eisenbahnbrücke den Main und machen uns auf den Weg entlang des Haslochbaches in Richtung Mühlental. Vorbei am einzigen noch intakten Eisenhammer des Spessarts und an einer Kapellenruine kommen wir zur ersten Mühle, der nicht bewirtschafteten „Fechermühle“, nur wenige Kilometer trennen, „Nickelsmühle“, „Schreckemühle“, „Zwieselsmühle“. Nach der „Zwieselsmühle zweigt ein Schotterweg nach rechts ab, diesem folgen wir auf einem etwas beschwerlichen ca. 4 Kilometer langen Anstieg durch den Wald. Nach wenigen Metern sind wir bereits an der letzten, der „Schleifmühle“ angelangt. Es fällt uns schwer an den Mühlen vorbeizufahren ohne einzukehren um eine der fränkischen Leckereien zu genießen. Doch unsere Tour ist erst am Anfang.
Scheinbar endlose Wälder, uralte Eichen und dazu eine Prise Räuberromantik sind nun unsere Begleiter. Keine besonderen Schwierigkeiten erwarten uns auf dem "Ritt" zu "Sylvan-Hütte". Nach 25 Kilometern und ständig, leichtem bergauf Radeln kommen wir zur romantischen "Sylvan-Hütte". Die teilweise bewirtschaftete Hütte lädt zu einer kurzen Verschnaufpause ein. Von hier sind auch Abstecher zum Jagdschloß auf der "Karlshöhe" oder zum "Torhaus Aurora" möglich.
Nach einer kleinen Pause geht es gemütlich weiter, denn wir fahren fast 15 Kilometer bergab. Nur von kleinen Hügeln wird unsere Fahrt in Richtung Main unterbrochen. Zuerst passieren wir das "Schleiftor", dann die "Wagenmühlen". Erst kurz vor "Windheim" im Hafenlohrtal verlassen wir den Wald um wieder die Richtung unserer Startortes einzuschlagen. Ab Hafenlohr fahren wir ein Stück Radweg um auf der neuen Mainbrücke den Fluß nach "Marktheidenfeld" zu überqueren. Vorbei an der Mainpromenade gibt es nun zahlreiche Möglichkeiten nach Wertheim zurückzukehren. Die Einfachste ist sicher auf dem Maintalradweg die letzten 25 Kilometer unter die Räder zu nehmen, (Variante ohne Mountainbike). Wieder laden zahlreiche Biergärten zum verweilen ein. Und das Papiermuseum in Homburg ist ebenfalls einen Besuch wert.
Auf der ehemaligen Bahnstrecke, kann man ebenfalls die Rückreise nach Wertheim antreten. Bei dieser Variante kann man zum Abschluß noch einen ca. 10 Kilometer langen Trail befahren und andere tolle Überraschungen erleben.
Doch die spektakulärste Variante ist sicher über den "Kallmuth". Wir machen noch einen kurzen Besuch auf dem Marktplatz des hübschen Mainstädtchens bevor wir mit dem Klettern beginnen. Zuerst fahren wir auf den "Dillberg". Ein Wohngebiet, dass auf einer Asphaltstraße durchfahren oder auf einem Schotterweg umfahren werden kann. Bei der Fahrt in Richtung "Kallmuth" genießen wir einen herrlichen Blick auf das "Kloster Triefenstein", (seit 1986 von der Christusträger Bruderschaft bewohnt). Nach dem Winzerort "Lengfurt" beginnt der Aufstieg zum "Kallmuth". Auf groben Schotter und Waldwegen kommen wir zu einer der schönsten Aussichtspunkten überhaupt. Dieser Ausblick entschädigt für alle bisherigen Anstrengungen. Auf ein paar kurzen Trails fahren wir weiter, vorbei am Schloß Homburg ins Dorf. Hier laden allerhand urigen und gemütlicher Gaststuben zum verweilen ein.
Keine Schwierigkeiten erwarten uns nun mehr bis Wertheim. Für erschöpfte Biker steht uns der Radweg zur Verfügung oder wir bleiben weiter auf Schotterwegen und nehmen zum Abschluß noch ein paar Trails zum Nachtisch.
Nach gut 70 Kilometern und rund 850 Höhenmetern sind wir wieder an unserem Startort Wertheim angelangt.
Höhenprofil

Momentaufnahmen der Tour